Zubehör für Notduschen
Mengenbegrenzung für Notduschen
Gemäß DIN EN 15154-1:2006 wird für Labor-Körperduschen eine ideale Durchflussmenge von 60 Liter / Minute empfohlen. Eine konstante Durchflussmenge unabhängig vom Wasserdruck kann durch automatische Mengenregulatoren von B-SAFETY erreicht werden.
Filtersysteme für Notduschen
Durch das bei Raumtemperatur in Not- und Augenduschen und in den Zuleitungen stehende Wasser kommt es zur Verkeimung und Legionellenbildung. Medizinische Untersuchungen haben erwiesen, dass bereits durch Verätzung und Verbrennung geschädigte Augen in höchstem Maße infektionsanfällig sind. Innerhalb weniger Stunden kann eine bakterielle Infektion (beispielsweise durch Pseudomonas) zum Verlust des Auges führen. Auch das Einatmen von legionellenhaltigem Wasser-Sprühnebel aus einer Körper-Notdusche kann zu schwerwiegenden Krankheiten führen.
Die B-SAFETY- CleanLine Filtersysteme für Notduschen beruhen auf dem Prinzip der Ultrafiltration. Die eingebauten Hohlfasermembrane filtern alle Bakterien und Partikel aus dem Wasser, die größer als 0,03 µm sind (das kleinste bekannte Bakterium hat eine Größe von 0,1 µm). Die CleanLine Filtersysteme sind selbstreinigend und werden automatisch gespült. Alle verwendeten Bauteile und die gesamten Filtersysteme sind KTW geprüft und zugelassen. Die B-SAFETY- CleanLine Filtersysteme liefern nur komplett gereinigtes und keimfreies Wasser!
Warmwasserversorgung für Notduschen
Die Versorgung von Not- und Augenduschen mit Warmwasser ist ein entscheidender Aspekt. Gemäß DIN EN 15154-1:2006 und DIN EN 15154-2:2006 ist eine Spüldauer von mindestens 15 Minuten vorgeschrieben, um die Schadstoffe möglichst rückstandslos zu beseitigen. Bei sehr aggressiven Chemikalien, die tief in die Haut eindringen, kann sogar eine Behandlungszeit von bis zu 60 Minuten erforderlich werden.
Eine verlängerte Aussetzung der Haut mit zu kaltem Wasser (unter 15°C) kann zu einer Unterkühlung führen. Hierbei ist zu beachten, dass jede Wassertemperatur unter 32°C, die Körpertemperatur stetig absinken lässt. Besonders kritisch ist die Eigenschaft von Wasser, dem Körper im Vergleich zu Luft die Temperatur bis zu 25 mal schneller zu entziehen. Der Körper kann bereits nach wenigen Minuten unterkühlen – kritisch wird es, wenn die Körpertemperatur unter 32°C absinkt!
Temperaturen über 37°C haben sich als schädlich für die Augen herausgestellt und können chemische Reaktionen im Auge oder auf der Haut verstärken. Medizinische Empfehlungen geben eine lauwarme Temperatur – zwischen 15°C und 37°C – für eine Behandlungvon chemisch beeinträchtigtem Gewebe als optimal an. Die DIN EN 15154-1:2006 und die DIN EN 15154-2:2006 empfehlen aus diesem Grund eine Versorgung von Not-und Augenduschen mit temperiertem Wasser zwischen 15 °C und 37°C.





